Die Bischof-Moser-Stiftung fördert innovative Ideen in der Seelsorge.

Aktueller geht's nicht. "Zur Schmerzhaften Muttergottes" pilgern zu allen Zeiten junge, wie erwachsene Menschen: bewusst, vielleicht zufälltig im Vorbeigehen. Sie bringen ihre alltäglichen Themen und Anliegen mit. Keine Not, kein Problem, das nicht an diesem heiligen Ort vor Gott ausgebreitet wird, immer begleitet von der Hoffnung auf Hilfe.

Wegweisende Antworten, wohltuende Begegnungen mit hörenden, verständnisvollen Menschen sind Teil der Hoffnung. Es fließt eine Quelle erfrischendne Wassers. Die Gärten geben Luft zum Atem holen. Die Kirche mit der "Schmerzhaften Muttergottes" lädt ein zum Beten, Schweigen, Trauern, Bitten und Danken. Die Mutter Jesu weiß um das Leid und den Schmerz, ebenso um Gottes unerschöpfliche Quelle von Trost und Heilung.

Der Quellort selbst birgt eine spirituelle Kraft und Botschaft für suchende Menschen. Hier ist eine Seelsorgerin da, die auf Menschen wartet, hört und mitdenkt, sowie zu Gebet und Meditation oder einfach zum Verweilen einlädt. Sie möchte der Hoffnung dienen. 

Bischof Georg Moser (*1988): "Wie lebt man Hoffnung? Indem man sich als Partner Gottes erkennt und Hand anlegt." So wird Spiritualität geerdet. Die Seelsorgerin hilft Leben zu deuten und Gottes Wirken zu verdolmetschen.

Heiligenbronn wird zum Segen, damit Menschen in dieser Welt leben können und Gottes Güte erfahren dürfen.

Rolf Seeger

Bischof-Moser-Stiftung

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